Neulich in Skyrim…(Teil 2)
...Frage gelöst, ob Trolle dumm sind. Zwei Eistrolle versuchten eine Ziege zu erlegen. Drei Minuten lang habe ich ihnen aus der Ferne zugeschaut, wie alle drei immer im Kreis liefen.
...beim Herablaufen eines sehr steilen Hanges, wo man aufpassen musste, dass man nicht in den Tod stürzt, einen Fuchs aufgeschreckt. Dieser stolperte, fiel und brach sich das Genick.
...an einer Wache in Windhelm (Stadt) vorbeigelaufen, die mir zuflüsterte: "Ey, pssst, ich weiß, wer ihr wirklich seid. Lang lebe Sithis!" Offenbar ebenfalls ein Mitglied der Assassinengilde "Dunkle Bruderschaft", die die Mutter der Nacht, Sithis, verehrt.
...friendly fire im wahrsten Sinne des Wortes einmal anders erlebt. Die Stadt Rifton wurde von einem Blutdrachen angegriffen. Setzte gerade die finale Aktion Feueratem als Schrei ein, um den Drachen zu besiegen, da sprang im letzten Moment ein Bürger dazwischen, der meinte dem Drachen etwas entgegensetzen zu können. Der Drache war zwar tot, aber auch der Bürger wurde gegrillt. Dafür wanderte mein Charakter dann ins Gefängnis - blöd gelaufen.
...eine Wache rief mir im Vorbeigehen zu: "Ist das Fell, was euch da zu den Ohren rauswächst?" Eine Anspielung auf das Bestienblut (Werwolfs-Dasein) des Charakters.
The Elder Scrolls 5 – Kleine Drachenkunde
Die Drachensprache
Im Laufe der Hauptquest stellt sich heraus, dass man ein Dovahkiin, Drachenblut, ist, welches die Drachesprache ohne weiteres erlernen und einsetzen kann. Die Worte der Macht in der Drachensprache bewirken ausgesprochen großen Schaden, unterwerfen Kreaturen oder zeigen Beispielsweise nahe Feinde an, die hinter Mauern oder dergleichen stehen. Stück für Stück findet und lernt der Charakter neue Worte der Macht. Jedes Wort gehört zu einem Thu'um, Schrei, und ein Schrei kann aus maximal drei Worten bestehen. Dabei ist ein Thu'um aus drei Worten viel mächtiger als ein Thu'um, der nur aus einem Wort der Macht besteht.
Ein gefundenes Wort der Macht muss, bevor der Charakter es verwenden kann, erst erlernt werden. Zum Erlernen ist jeweils eine Drachenseele nötig und diese erhält man nur, wenn man einen Drachen tötet und die Seele absorbiert.
Taktik im Kampf gegen einen Drachen
In Skyrim treiben sich unterschiedliche Drachenarten herum. Allen gemein ist, dass sie gegen den Held hauptsächlich Feuer- und Eisatem als Thu'um einsetzen. Die Farbe des Drachen gibt meist Aufschluss darüber, um welche Art Drachen es sich handelt. Leuchtet der Drache beispielsweise leicht grünlich, dann kann man davon ausgehen, dass der Charakter nicht nur gegen den Drachen kämpfen muss, sondern auch gegen eine Vielzahl anderer Kreaturen, die sich der Drache unterwürfig gemacht hat. Hirsche und Elche, die sonst friedlich sind und scheuen, wenn man ihnen zu nahe kommt, preschen dann auf die Spielfigur zu und greifen an.
Im Video sind zwei Arten der Drachen zu sehen: Als erstes ein Blutdrache, der Feueratem einsetzt und als zweites ein Eisdrache mit Eisatem (siehe unten).
Generell sollte man immer die Angriffsfertigkeiten einsetzen, die man am besten entwickelt hat, da diese den meisten Schaden verursachen. Zusätzlich sollte ein Thu'um genutzt werden und ausreichend Tränke für Gesundheit und wahlweise Magicka oder Ausdauer vorhanden sein. Kämpft man mit einer physischen Waffe (Schwert, Einhandaxt, Dolch) und einem Schild, dann ist es weniger bedenklich sich einem Drachen frontal zu stellen. Daneben sollte der Schrei "Unerbittliche Macht" ausgerüstet sein, der immer dann zur Anwendung kommt, wenn der Drache im Begiff ist seinen eigenen Schrei zu platzieren.
In allen anderen Fällen ist es besser einen gelandeten Drachen seitlich zu attakieren. Man ist dann seinen Schreien nicht ausgesetzt und er kann auch nicht nach einem schnappen. Dafür bekommt der Held den einen oder anderen Schlag vom Schwanz des Drachen ab.
Wer Zerstörungszauber einsetzt, sollte immer das gegenteilige Element wählen. Beim Eisdrache also Zerstörungszauber, die auf Feuer basieren, verwenden. Als Thu'um bietet sich dann Feueratem an.
Wo Drachen zu finden sind und wie sie sich verhalten
In ganz Skyrim sind Drachenhorte verteilt, die jeweils von einem Drachen bewacht werden. Diese Orte können im Spiel gezielt angelaufen werden. Meist findet man sie selbst, wenn man durch Skyrim läuft oder man bekommt einen Auftrag von einem Jarl (eine Art Bürgermeister in einer Stadt) den dort ansässigen Drachen zu töten.
Sonst ist es unvorhersehbar, wann ein Drache auftaucht. Der Spieler sollte immer darauf gefasst sein. Angeblich soll es solche Zufallsbegegnungen nicht nur mit einem Drachen, sondern gleich zwei oder noch mehr geben.
Genauso unberrechnebar wie ihr Auftauchen ist auch ihr Verhalten. Es kann durchaus vorkommen, dass sie mitten im Kampf das Interesse verlieren und wegfliegen oder ein paar Meter weiter auf einen Eistroll oder dergleichen losgehen.
Es entstehen also immer wieder spannende teilweise auch skurrile Situationen durch das plötzliche Erscheinen eines Drachen und seinem nicht vorhersehbaren Verhalten.
Das Video ist bei Youtube frei verfügbar, ich empfehle trotzdem, es erst ab einem Alter von 16 Jahren anzuschauen - schließlich gilt dies auch für das Spiel.
Neulich in Skyrim…(Teil 1)
...das erste Mal gestorben. Gerade dem Drachen, der Helgen zerstört hatte, entkommen und die Weiten der Thundra erstmalig betrachtet. Auf dem Weg zur Stadt Weißlauf am Horizont einen "Troll" gesehen. Der "Troll" war leider ein Riese und der fand es nicht gut, dass sein Territorium betreten wurde. Er schwang einmal seine Keule und schon hatte man das Zeitliche gesegnet. Danach immer respektvollen Abstand zu den Riesen und ihren Mammuts gehalten.
...zwei Eisfrostspinnen in einer Höhle in die dort aufgestellte Falle gelockt. Der ganze Boden war übersäht mit Trittschaltern, die sobald sie aktiviert wurden, Flammen entzündeten. Heimlich an die Spinnen herangeschlichen und mit Pfeil und Bogen ein wenig gekitzelt. Die Spinnen fingen an nach der Quelle zu suchen, liefen über die Trittschalter und verbrannten.
...einem Drachen mindestens 10 Minuten von einem Felsvorsprung dabei zugeschaut, wie er seine Kreise über das Tal zog und sehr nahe über meinen Charakter hinwegflog.
...das Sternenbild "leichte Rüstung" am Nachthimmel neben den zwei Monden entdeckt, welches in grün-gelblichen Nordlichtern eingetaucht war, und minutenlang betrachtet.
...in einer Höhle gelandet und kam nicht wieder hinaus. Musste 20 Minuten damit verbringen ein Rätsel zu lösen, welches beinhaltete vier Steine so zu drehen, dass sich das Tor öffnet. Nach etlichen ungeplanten Versuchen kurz nachgerechnet: Drei Symbole auf jedem Stein (Vogel, Fisch und Schlange) und vier Positionen - das macht "3 hoch 4" Möglichkeiten, also 81. Viel zu viele Möglichkeiten, sicherlich gibt es einen einfacheren Weg. Das Inventar nach eingesammelten Aufzeichnungen zu der Quest durchsucht - nichts. Höhlenwände genauer betrachtet und den Hinweis entdeckt. Der Hinweis beschränkte es auf nur vier Möglichkeiten.
The Elder Scrolls 5 – Skyrim: Charaktererstellung und -entwicklung
Bevor das Abenteuer richtig startet, erstellt sich der Spieler einen Charakter. Die Entscheidungen beschränken sich fast nur auf das Aussehen der Spielfigur. Wie auch schon in den Vorgängerspielen wird der Held einem Volk, das in Tamriel lebt, angehören. Zwischen Nord, deren Heimat Skyrim ist, Kaiserlicher, Bretone, Waldelf, Hochelf, Dunkelelf oder den exotischeren Vertretern Khajiit, Argonier und Ork muss sich der Spieler entscheiden.
[Von oben links nach rechts: Argonier, Bretone, Dunkelelf, Hochelf, Kaiserlicher;
Von unten links nach rechts: Khajiit, Nord, Ork, Rothwardone, Waldelf]
Die Rassen unterscheiden sich neben dem Aussehen darin, dass sie unterschiedliche Anfangszauber, Rassenfähigkeiten, Kräfte und Fertigkeitsboni haben. Außer den Rassenfähigkeiten und Kräften einer Rasse verschwinden alle anderen Unterschiede zwischen den Rassen im Laufe des Spiels. Zauber werden gekauft/gefunden und Fertigkeiten gesteigert.
Inwiefern Wert auf die Kräfte einer Rasse gelegt wird bzw. ob man sich Gedanken darüber macht, inwiefern eine Rassenfähigkeit (meist Resistenzen gegenüber Schandensarten oder Krankheiten oder Bonus auf eine Schadensart oder ein Attribut) zum Vorteil genutzt werden kann, ist nur nötig, wenn man das Spiel von Anfang an auf einem hohen Schwierigkeitsgrad spielt.
Mehr Zeit sollte in das Aussehen des Charakters gesteckt werden, besonders wenn man in der 3rd Person Sicht spielen will. Das Aussehen des Charakters soll einem auch noch nach 50 Spielstunden und mehr gefallen. Es können, wie aus dem Vorgänger gewohnt, zahllose Parameter angepasst werden. Beispielsweise gibt es unterschiedliche Abstufungen, ob und wie stark verschmutzt das Gesicht ist, ob Narben vorhanden sind, wie hell oder dunkel die Haut bei menschenähnlichen Rassen ist. Beim Khajiit kann die Fellfarbe nicht nur allgemein, sondern auch lokal bestimmt werden (unterschiedlich farbige Ohren beispielsweise). Dazu kommen noch diverse Bestimmungen über Kopf- und Körperformen, Augen-, Nasen- und Mundformen usw.
Letztendlich kann man sich eine individuelle Spielfigur erschaffen, die man kein zweites Mal in Skyrim trotz der Fülle an NPCs (non-player character, dt. Nicht-Spieler-Charakter) antreffen würde.
Etwas verwirrend ist anfangs das Skillsystem. Wie früher benötigt man am Anfang zehn Fertigkeitenverbesserungen, um eine Stufe aufzusteigen. Ist man eine Stufe aufgestiegen, kann man einen 10 Punkte Bonus auf die Attribute Gesundheit (Lebenspunkte, die bei Treffern heruntergezählt werden), Magicka (verfügbare Energie, um Zauber einzusetzen) oder Ausdauer (Waffenhiebe und Rennen kosten Ausdauer) vergeben.
Direkt danach kann ein Talent erlernt werden. Jede der 18 Fertigkeiten (Schmiedekunst, schwere Rüstung, leichte Rüstung, Einhändig, Zweihändig, Blocken, Schießkunst, Schleichen, Schlösser knacken, Taschendiebstahl, Redekunst, Alchemie, Illusion, Beschwörung, Zerstörung, Verzauberung, Veränderung, Wiederherstellung) hat ihre eigenen Talente, die in einem Skillbaum angeordnet sind. Das bedeutet, bevor man ein höherwertiges Talent erlernen kann, muss der Charakter die direkt darunterliegenden Talente beherrschen. Talente haben zusätzlich als eine weitere Vorraussetzung eine Fertigkeitenstufe, die erreicht werden muss.
Wieviele Talente einer Fertigkeit erlernt werden können, wird also darüber bestimmt, wie oft der Charakter eine Fertigkeit einsetzt. Denn nur durch den häufigen Gebrauch von Fertigkeiten werden diese verbessert.
Erlernt der Charakter die Talente einer Fertigkeit, kann die Fertigkeit noch effektiver eingesetzt werden. Der Spieler sollte jedoch darauf achten, dass die Talente, die sein Charakter erlernt, der Spielweise entsprechen, um so den größten Nutzen herauszuschlagen. Beispielsweise ist das Talent "Zerstörung (Lehrling) - Wirke Zerstörungszauber der Lehrlingsstufe für die Hälfte der Magicka" völlig nutzlos, wenn man Eisstachel, Blitzschlag oder Feuerblitz so gut wie nie einsetzt.
Grafisch wurden die Talentbäume in den Himmel von Skyrim projeziert. Auf dem Beispielbild ist Zerstörung die Fertigkeit und der erste unterste Stern "Zerstörung (Novize) - Wirke Zerstörungszauber der Novizenstufe für die Hälfte der Magicka" das erste Talent, was man bei dieser Fertigkeit erlernen kann und muss, wenn man die abzweigenden Talente ebenfalls erlernen möchte.
Diese neue Freiheit birgt nur Risiken, wenn man seinen Charakter breit aufstellt, obwohl dieser noch sehr schwach ist. Kämpfe gegen mehrere Gegner oder gar gegen einen Drachen können da schnell zur Tortur werden. Im späteren Verlauf kann sich die Mühe allerdings auch auszahlen. Wer also planlos in das Spiel hinein geht und erstmal munter alles durcheinander skillt, wird an einen Punkt kommen, wo der Charakter nur schwer bestehen kann. Ist dieser Punkt allerdings überwunden, hat er auf den höheren Stufen gleich mehrere sehr gut ausgebaute Fertigkeiten, die er effektiv gegen Gegner einsetzen kann.
Wenn es möglich ist, sollte vermieden werden, den Schwierigkeitsgrad, auf dem man angefangen hat, herabzusetzen. Ein leichterer Schwierigkeitsgrad bedeutet, dass die Gegner schneller fallen und so die Fertigkeiten langsamer verbessert werden, was wiederum bedeutet, dass man länger braucht, um eine Stufe aufzusteigen um so ein neues Talent erlernen zu können.
The Elder Scrolls 5 – Skyrim: Erste Eindruecke
Geh, wohin du willst!
Mach, was du willst!
Behalte aber stets den Himmel im Blick!
Kaum hat man das Abenteuer gestartet und seinen Held erstellt, taucht ein riesiger Drache auf, zerstört eine ganze Stadt und zeigt unmissverständlich, dass mit diesen Geschöpfen nicht gut Kirschen essen ist. In diesen ersten Minuten bekommt man eine leichte Ahnung davon, welch episches Abenteuer auf einen wartet wie man es selten in einem Spiel zu sehen bekommt.
Das Video ist bei Youtube frei verfügbar, ich empfehle trotzdem, es erst ab einem Alter von 16 Jahren anzuschauen - schließlich gilt dies auch für das Spiel.
Geh, wohin du willst!
The Elder Scrolls 5 - Skyrim stellt seinen Vorgänger The Elder Scrolls 4 - Oblivion in so gut wie fast allen Belangen in den Schatten. Der Fokus liegt weiterhin auf einer sehr großen Spielwelt, ihren Bewohnern und den vielen kleinen Geschichten neben der Hauptquest. Welche Geschichte man zuerst verfolgt, ist einem selbst überlassen. Genauso gut kann der Held ohne ein Ziel die Welt von Himmelsrand (dt. für Skyrim) durchstreifen und alle Ecken und Winkel erforschen.
Die Landschaft, obwohl karg und winterlich, ist atemberaubend schön. Immer wieder bleibt man einfach mit seiner Spielfigur stehen und schaut sich minutenlang die Landschaft an. Besonders wenn es Nacht ist, erleuchten unterschiedlich farbige Nordlichter den Sternenhimmel mit seinen zwei Monden.
Mach, was du willst!
Dem Spieler werden alle Freiheiten gegeben. So wird man nicht wie bei The Elder Scrolls 4 gezwungen Haupttalente, die die Charakterentwicklung schon von vornherein festlegen, zu wählen. Das Skillsystem hat sich zum Positiven gewandelt. Der Charakter kann in alle beliebigen Richtungen zu jedem Zeitpunkt entwickelt werden.
Ob man einen Krieger spielt, der stark gepanzert und mit einer mächtigen Streitaxt ausgerüstet ist oder einen Magier, der seinen Gegner mit Zerstörungszaubern und Beschwörungen entgegen tritt oder einen Dieb, der sich auf Taschendiebstahl, Redekunst, Schleichen und Bogenschießen versteht oder von allem etwas, das bleibt jedem selbst überlassen.
Behalte aber stets den Himmel im Blick!
Wehrhaft sollte der Held aber in jedem Fall sein. Es ist zwar durchaus möglich einen "Hausfrauen"-Charakter zu entwickeln, der sehr gut Kochen, Reden und Handeln kann, aber gegen die Gefahren und Gegner von Himmelsrand wird dieser nicht bestehen können. Himmelsrand beherbergt alle erdenklichen Wesen, die man in einer Fantasywelt erwartet: Wölfe, Bären, Trolle, Eisgeister, riesige Spinnen, Untote, Hexen, Magier, Banditen, Vampire, Werwölfe, Riesen, Mammuts und natürlich die Drachen.
Jedes Mal wenn man die Schreie der Drachen oder deren Echo hört, läuft einem ein Schauer über den Rücken. Majestetisch segeln sie über Schluchten, Bergkuppen und Täler und lassen ihrer Zerstörungswut freien Lauf. Wehe dem die Drachen entdecken den Helden oder der Held wagt es sie anzugreifen. Eine gute Vorbereitung, wie zum Beispiel genügend Tränke im Inventar, ist Pflicht bevor man sich einem Drachen stellt. Wird der Held von einem Drachen überrumpelt, führt dies besonders am Anfang des Abenteuers zu einer Hetzjagd. Entweder entkommt man oder die Begegnung endet unweigerlich mit dem Tod. Daher sollte man den Rat der Bürger von Himmelsrand befolgen: Behalte stets den Himmel im Blick!
EA’s Origin – Beinahe ohne Worte
EA's (Electronic Arts) Battlefield 3 (PC-Version) wurde mit einem Client für Origin, der Vertriebsplattform von EA, die Patches und Erweiterungen bzw. komplette Spiele zum Download bereitstellt, ausgeliefert. Desweiteren dient es natürlich zur Überwachung der DRMs (Digital Right Managment).
Mittlerweile ist es Zwang, dass der Client intsalliert bleiben muss, damit das Spiel genutzt werden kann.
EAs Origin-Client überraschte allerdings mit einem weiteren Verhalten, das man nur von sogenannter SpyWare kennt. So zeigen etliche Videos auf Youtube, wie diese Software die Festplatte des Rechners durchforstet und Daten an EA schickt, die nichts mit dem Spiel zu tun haben wie z.B. eine Steuererklärung, die SonyErricson Suite mit allen Telefonbuchkontakten und SMS oder das Skype-Verzeichnis; angeblich alles nur für Marketingzwecke.
Ist der Kunde nicht willig die AGBs zu akzeptieren und einen virtuellen Streptease hinzulegenm wird er das Spiel nicht installieren und spielen können. Dummerweise ist es dann auch nicht mehr original verpackt, was zu Problemen bei der Retoure führen wird.
Was soll man dazu noch sagen?
Schade für das Entwicklerstudio Dice - ein vermutlich gutes Produkt wurde dem Konsumenten durch den Publisher EA madig gemacht.
Feedback kann sich EA direkt von Amazon-Kunden abholen. So eine schlechte Bewertung mit einer so großen Beteiligung hat Seltenheitscharakter.
[Screenshot: www.amazon.de, 08.11.2011, 21:28 Uhr]
Außerdem haben bisher 11.400 (Stand: 08.11.2011), Bundesbürger, vermutlich überwiegend Bürger, die das Produkt erworben haben oder es erwerben wollten, eine Petition für den Verkaufsstopp von Battlefield 3 in Deutschland unterschrieben. Der Verkaufsstopp wird zwar nichts bringen und auch erst in frühestens 3 Monaten kommen, setzt aber ein Zeichen.
Lösung, wer es dennoch spielen und sich nicht durchleuchten lassen möchte: Einen extra PC oder Festplattenpartition einrichten, wo keinerlei persönliche Daten abgelegt werden.